27. November 2010

Merkwürdige Parallele

Meine zwischenmenschlich bedenkliche Begegnung in Emden/Innenstadt gestern:

Ich fuhr in Erwartung eines abzuholenden und sehr schweren Pakets ausnahmsweise recht nah an die Brückstraße heran und parkte dort. Stieg dann aus. Hinter mir parkte auch jemand. Stieg dann aus. Plötzlich wurde ich von einem mittelalten Paar im Duett beschimpft. Was mir einfiele, den Bewohnern der Straße ihre Parkplätze wegzunehmen (es handelte sich hier um einen öffentlichen Parkplatz in einer zugegeben engen Gegend, aber ich durfte dort parken!). Keine Frage, warum ich dort parkte, nix. Ich hätte ja auch jemanden beuschen können oder jemanden abholen müssen etc. 

Die Krönung: ich solle doch demnächst dort parken wo ich wohne!!! Ja, das ist sehr sinnvoll. Dann kann ich mein Paket mal eben 3km schleppen. Höchst sinnvoll. 

Erinnert mich auch irgendwie an die Menschen, die einen Arbeitsplatz haben, aber schimpfen, dass ihnen die Ausländer die Arbeitsplätze wegnähmen. Die sollen dann ja am besten auch da parken, respektive bleiben, wo sie wohnen. Genau. 


Schöne Adventszeit wünsche ich!

23. November 2010

Frau_Henkelmann stellt aus Teil II

Zur diesjährigen Emder Weihnachtsausstellung hat es nach langem Überlegen und Nachdenken dann doch dieser kleine Kerl geschafft:


Er ist zu sehen vom 12. Dezember 2010 - 30. Januar 2011 in den
Pelzerhäusern 11+12 nebst vieler anderer Werke von Emdern und Emderinnen.

9. Oktober 2010

Frau_Henkelmann stellt aus

Frau_Henkelmann stellt aus und zwar

1. im Cafétje ab dem 19.10.2010 vier oder fünf Bilder 50x70cm Obst und Gemüse im Glas. Hier gibt es keine offizielle Eröffnung, es hängt dann einfach schönes Bildmaterial im schönen Café.

2. ab dem 5.11.2010 in der Emder Stadtbücherei zusammen mit einigen anderen Fotografen zum Thema "Watt". Jeder stellt 3 Bilder aus. Am 5.11. um 18 Uhr gibts dann zur "Watt"-Ausstellung auch eine offizielle Eröffnung!


Watt Beine (Foto von Frau_Henkelmann, Modell unbekannt)

15. September 2010

Namen, die ich meinem Kind nie geben werde/würde...

Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei, denn ich saß am Steuer meines Autos. Sollte mir mal einen Apparat direkt am Lenker installieren, so James-Bond-like.
Nun ja. Jedenfalls fuhr links von mir ein Auto. Dieses hatte hinten den Aufkleber: Baby an Board samt Namen des armen Würmchens: SHARON-AMY. Ich gebe zu, mein erster Gedanke war:"Was hat Sharon mit den Amis zu tun und vor allem was hat dieses Auto damit zu tun?". Ersteres hätte man ja noch beantworten können, aber warum sollte ein Emder Auto dafür Reklame fahren.
Also Fazit: das Kind heißt so. Kann man eigentlich seinen Namen ändern lassen mit der Begründung, dass die Eltern einem psychische Gewalt angetan haben? Oder habe ich nur einen falschen Geschmack? Da lob ich mir doch den kleinen Emil, der jüngst im Bekanntenkreis auf die Welt kam.Oder meinetwegen auch Amy. Aber nicht im Doppelpack mit Bindestrich...bitte!!!

12. September 2010

Ideen, die ich nie hätte, wenn nicht...

Emden, Parkhaus, Parkautomat, folgender Hinweis:
"Bitte keine Kinokarten in diesen Automaten stecken."

(Entdeckt und festgehalten von Frau_Henkelmann)
Von alleine wäre ich auf die Idee NIE gekommen, dass man an Stelle der Parkkarte die Kinokarte dort hinein stecken muß, soll, kann. Oder eben auch nicht muß, soll, kann.
An manchen doofen Ideen sind Automatenbetreiber wirklich selber schuld. Sag ich mal so.

24. August 2010

Die Bestien im Haushalt

Was wohl dem armen Inhalator passieren kann, wenn man ihn alleine läßt? Wird er sich verbrennen und böse Brandblasen bekommen? Wird er umgehend explodieren?

(Zusammenhang erkannt von Mike, festgehalten von Frau_Henkelmann in deren Badezimmer)

17. August 2010

Krankheiten, die gibt es (gar nicht)

Heute morgen fiel ich fast vom Küchenstuhl, als im Radio ernsthaft über das Jerusalem-Syndrom berichtet wurde.

Es ist eine anerkannte Krankheit und befällt Menschen natürlich in Jerusalem. Diese halten sich dann für Heilige. Juden bevorzugen Figuren asu dem Alten Testament, vor allem protestantische Christen natürlich solche aus dem Neuen Testament. Frauen halten sich meistens für die Jungfrau Maria.

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ein Kanadier hielt sich gar für Samson und war der Meinung einen Stein der Klagemauer umsetzen zu wollen! Das kann natürlich auch zu politischem Sprengstoff (hups!) werden. Irgendjemand wollte wohl auch an der Al-Axa-Moschee Feuer legen...nicht so gut.

Mehr Infos bietet hierzu auch das Internet.

Zum Beispiel auf Wikipedia oder auf ntv.

(Samson, gefunden im Netz.)

13. August 2010

Zusammenhänge gut erkannt

"Oben und Unten gehören ja schon irgendwie zusammen!"

(Satz gefallen während eines Gesprächs über Ostheopathen.)

(Gefunden auf http://www.mannheim.org)

11. August 2010

Wo die Liebe hinfällt...

...bleibt sie machmal auch einfach liegen.-
Muß man sie dann aufheben? 
(Satz entstanden während eine Telefonats mit einer Freundin)

(Gefunden auf http://littledevil.mywoman.at)

8. August 2010

Noch nicht getätigte Erfindungen

Mein Verhörer des gestrigen Tages war dieser:

Um 16 Uhr hörte ich vom Bad aus Nachrichten, die im Küchenradio im Deutschlandfunk liefen.

Durch diverse Nebengeräusche und die Entfernung wurde so aus dem Atemschutzgerät, welches in Rußland gebraucht wurde (und wohl weiterhin wird), ein Artenschutzgerät. Dieses wird wohl nach der hoffentlich baldigen Beendigung der Brände auch benötigt. Es müßte sich aber bis dahin noch dringend ein Erfinder finden...

Wir lernen ostfriesische Ortsnamen!

4. August 2010

Weisheit

Heute bekam ich von einer Freundin aus Leipzig eine Mail mit diesem schönen Spruch:

Von Zeit zu Zeit ist es Zeit,
sich Zeit zu nehmen.


Wohl wahr. Autor ist uns nicht bekannt. Sie hatte es an einer Hotelzimmerwand gelesen.


Ottograf...äh Rechtschreibung mal angewandt.

Eine Freundin berichtete per Twitter, dass Ihr Freund Köln stets Kölln schreibe. Er führe das zurück auf die Tatsache, als Kind wohl zu viele dieser berühmten Flocken gegessen zu haben:
Nun kenne ich viele Menschen, die Leipzig auch immer falsch schreiben und zwar Leibzig, die haben wohl entweder zu viel Leibniz gelesen oder gegessen!


(Bilder sind mit ihrem Fundort verlinkt.)

3. August 2010

SSV


Gesehen in Essen von Frau_Henkelmann, auf deren Bitte hin fotografiert von W. Henkelmann und kommentiert von einer Passantin, die mich über dieses Wort schmunzeln hörte:"Da wird sich doch für uns noch einer finden!?".

Bestimmt, aber wer will schon Männer aus dem Schlußverkauf, vom Grabbeltisch und gar ohne Kopf?

2. August 2010

Erleichterung

Gestern auf dem öffentlichen Klo.
Eine Mutter wechselt die vollen Windeln ihres ca. 3jährigen Sohnes.
Nachdem die neue Windel dann erfolgreich verklebt ist, sagt sie zu ihn:
"Und fertig!"
Die Antwort kam umgehend:
"Na, endlich!"

(Mitgehört und aufgeschrieben von Frau_Henkelmann am 31.07.2010 auf der Besuchertoilette der Zeche Zollverein in Essen)


(Anleitung gefunden und verlinkt mit lustich.de)

28. Juli 2010

Aus persönlichem Anlaß

Freut euch des Lebens,
Weil noch das Lämpchen glüht;
Pflücket die Rose,
Eh' sie verblüht!


Man schafft so gerne sich Sorg' und Müh',
Sucht Dornen auf und findet sie
Und läßt das Veilchen unbemerkt,
Das uns am Wege blüht.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt
Und laut der Donner ob uns brüllt,
So lacht am Abend nach dem Sturm
Die Sonne uns so schön.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Wer Neid und Mißgunst sorgsam flieht
Und G'nugsamkeit im Gärtchen zieht,
Dem schießt sie schnell zum Bäumchen auf,
Das goldne Früchte trägt.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Wer Redlichkeit und Treue übt
Und gern dem ärmeren Bruder gibt,
Bei dem baut sich Zufriedenheit
So gern ihr Hüttchen an.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Und wenn der Pfad sich furchtbar engt,
Und Mißgeschick uns plagt und drängt,
So reicht die Freundschaft schwesterlich
Dem Redlichen die Hand.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Sie trocknet ihm die Tränen ab,
Und streut ihm Blumen bis ins Grab;
Sie wandelt Nacht in Dämmerung,
Und Dämmerung in Licht.
Freut euch des Lebens . . . . . .

Sie ist des Lebens schönstes Band:
Schlagt, Brüder, traulich Hand in Hand!
So wallt man froh, so wallt man leicht,
Ins bess're Vaterland.
Freut euch des Lebens . ..

(Text von Johann Martin Usteri, 1763-1827)


(Text gefunden auf http://ingeb.org,
Grafik auf http://www.spielwiki.de)

26. Juli 2010

Mein persönliches blaues Wunder 2010

In Emden kann man auch sogar noch sein blaues Wunder erleben. Nach Zuzug im November 2009, nach mindestens 10 Telefonaten, einem Fax und letztlich einem Brief an den örtlichen Entsorger, steht sie eben vor meiner Haustür: die blaue Tonne für mein Altpapier! Frei nach dem Motto:"Was lange währt...!" (Die Bemerkung zum Motto der Blauen Tonne - s. unten - verkneife ich mir angesichts der erfolgreichen Lieferung jetzt mal.)

Daaaaaaaaaaaaaaaaaanke, BEE!



(Tonne gefunden auf und verlinkt mit BEE)

Beruf und Berufung

Wenn man es nicht gesehen hätte, man könnte es glatt für einen bösen Witz halten, aber in Bad Wildungen gibt es diesen Zahnarzt:


(Gesehen und fotografiert von Frau_Henkelmann in Bad Wildungen)


Und eben hörte ich im Zusammenhang mit dem Unglück auf der diesjährigen Love Parade im Deutschlandfunk Kultur, dass es tatsächlich diesen Mann gibt:

Physiker und PANIKforscher Michael SCHRECKENBERG
. Schon ein wenig makaber?!


(Foto gefunden auf und verlinkt mit dem Tagesanzeiger)

25. Juli 2010

Die Macht des Artikels

Das selbe Substandtiv, ein anderer Artikel, eine leicht abweichende Aussprache, ein himmelweiter Bedeutungsunterschied:

a) DAS Pilzkopfband
b) DIE Pilzkopfband


Und all das erkannte ich beim Anbringen eines Fliegenabwehrgitters mit Pilzkopfband a). Wenn das nicht alltagsadäquater Wissens-Input ist!

(Die Bilder sind mit ihrem Herkunftsort verlinkt.)

23. Juli 2010

Klozeitung Teil II

Hier eine Klozeitung, die außerhalb meiner Verantwortung liegt:


(Gefunden und fotografiert von Frau_Henkelmann auf der Personaltoilette der Agentur für Arbeit Emden am 23.07.2010; ich besuchte das Personalklo, weil die Besuchertoiletten momentan renoviert werden)

17. Juli 2010

Klozeitung Teil I

Also den Spruch kann ich noch aus dem Kopf:

Auf diesem Klo da wohnt ein Geist,
der jedem, der hier scheißt (man verzeihe die leicht vulgären Ausdrücke)
in den Hintern beißt!


Geist, gefunden auf und verlinkt mit www.schulbilder.org)

15. Juli 2010

Mit der Bettdecke durchs Traumland

Meinen Traum der letzten Nacht finde ich so seltsam, dass ich ihn hier mal mitteilen muß:

Ich befand mich als Schülerin an meinem Gymnasium und hatte seltsamerweise Nachmittagsunterrricht. Dieser sollte allerdings am JAG (dem anderen Emder Gymnasium) stattfinden und zwar - so teilte mir mein Englischlehrer Rainer K. mit - in Raum 120. Nun gut. So begab ich mich im Traum auf den Weg zum JAG und nahm allerdings einen Umweg über die Stadt, da ich noch einen Cassettenrekorder für den Unterrricht kaufen sollte. Dabei hatte ich die komplette Zeit über meine Bettdecke unterm Arm dabei.

(Die gemeine Bettdecke, gefunden auf und verlinkt mit www.wgcompany.de)

Nach Einkauf und erfolgreicher Ankunft am JAG sucht ich den Raum und stellte fest, dass dieser offen war. Herr K. stand unweit der Tür mit einigen seiner Kollegen und nahm mich nicht wahr. Ich legte also meine Bettdecke ab und stellte den Rekorder hin. Plötzlich erschien eine Horde jüngerer Schüler. Alle setzten sich hin und behaupteten, dass sie hier gleich Chemieunterricht hätten (dieser Raum sah nicht aus wie ein Chemieraum einer Schule sondern wie ein normales Klassenzimmer). Also nahm ich meine Decke und den Rekorder und ging raus.

Auf dem Flur war niemand mehr zu sehen außer einer Lehrerin dieser Schule. Ich fragte sie, wer mir jetzt Auskunft geben könne, wo ich denn meine Mitschüler finden würde. Die schnippische Antwort war:"Naja, um diese Zeit finden Sie im Sekretariat eh niemanden mehr." Ich verließ also die Schule und beschwerte mich am nächsten Tag bei Herrn K. Dieser schaut mich verwundert an und sagte, dass er nie etwas von Unterricht am JAG gewußt und erwähnt habe und dass das wohl ein Hirngespinst von mir gewesen sei....

Dann bin ich aufgewacht.

Muß ich mir jetzt mehr Sorgen machen, weil ich von Herrn K. geträumt habe? Oder weil ich meine Bettdecke ständig im Schlepptau hatte?

13. Juli 2010

Klozeitung

Der gute alte Brecht bracht mich während eines Nachmittagskaffees auf die Idee, meine alten Klozeitungen aus der Kindheit wieder auszubuddeln.

Das sind meistens DIN A4.Blätter gewesen, auf die ich in sehr jungen Jahren Gedichte mit Bezug oft zur Lokalität des Aufhängens niedergeschrieben habe. Natürlich sind all diese Gedichte aus den eigenen Gehirnwindungen entfleucht. Dazu gab es Bilder, Zeichnungen und die Aufforderung an Klo-Benutzer, doch einen kleinen eigenen Beitrag zur Belustigung der anderen in Form eines Bildes, Gedichtes oder Ähnlichem zu leisten.

Demnächst wird der geneigete Leser in diesem Blog also das ein oder andere Schmankerl aus diesem frühen analogen Blog-Vorgänger zu lesen und sehen bekommen.



(Historische Klo, gefunden auf und verlinkt mit www.werbeka.com)

11. Juli 2010

Wenn die Niederlande gewinnen, gewinnt Deutschland und auch Spanien

Wenn die Niederlande gewinnen, gewinnt Deutschland und auch Spanien.
Eine sehr gewagte These?
Nun, man betrachte einmal die erste Strophe der Niederländischen Nationalhymne.
Die Niederländer besingen Wilhelm von Nassau, der von deutschem Blute war. Und den König von Spanien hat er auch geehrt.
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Fazit: Deutschland, Niederlande und Spanien spielen heute im Finale.

Es lohnt sich ab und an mal die Übersetzungen beim Absingen der Hymnen per Videotext (Tafel 150) einzuschalten.

Hier noch die erste Strophe der Niederländischen Hymne im Original und in der Übersetzung:

Wilhelmus van Nassouwe
ben ik, van Duitsen bloed,
den vaderland getrouwe
blijf ik tot in den dood.
Een Prinse van Oranje
ben ik, vrij, onverveerd,
den Koning van Hispanje heb ik altijd geëerd.

Wilhelm von Nassau
bin ich, von deutschem Blut,
dem Vaterland getreu
bleib’ ich bis in den Tod.
Ein Prinz von Oranien
bin ich, frei und furchtlos,
den König von Spanien
hab’ ich allzeit geehrt.



(Wilhelm von Nassau, wikipedia)

Ohne Worte

Hörenswert

Was die Fußballspieler in den Pausen machen?

Hört mal da: http://www.dradio.de/wurf/

Unter dem Datum vom 29. Juno 2010 befindet sich die Wurfsendung
Fußballpause von Christian Futscher.


Sehr schöööööööön!

9. Juli 2010

Man schwitzt sowieso

Auch ein Standpunkt.
Emden.
Klamottenladen.
Verkäuferin.
Polo-Shirt oder Top?
Ihre Aussage.

"Ob man nur Ärmel dran hat oder nicht, man schwitzt sowieso!"

Wohl wahr!

Und außerdem kann man im Top nicht mal die Ärmel hochkrempeln und auch nichts aus dem Ärmel schütteln!

Das sollte man mal bedenken!


(Typischer Ärmel gefunden auf und verlinkt mit http://www.factoryplus.de)

8. Juli 2010

Finale, olé!

Am Sonntag heißt es dann also



gegen



Welches Orakel ist denn eigentlich zuständig?


(Stier gefunden und verlinkt mit Osborne,
Orange gefunden und verlinkt mit Früchteadam)

5. Juli 2010

Schaurig schön?

Also man stößt ja beim Surfen auf den Wellen des Internets auf so manch absurde Seite. Diese hier ist irgendwie besonders amüsant:

www.riesenmikroben.de

Wer also seinen großen Bruder, seine Schwiegermutter oder gar die Erbtante mal mit ganz Besonderem beschenken möchte, der kann es ja mal mit einer kleinen Hepatitis, einem Milzbrand oder einer netten kleinen Cholera versuchen.



Eine Petrischale voller Milzbrand für Tante Tine?

Dieser putzige Geselle ist dagegen noch sehr harmlos, wenn auch momentan weit verbreitet:



Oder lieber ein wenig Fußballfieber für alle!



(Bilder gefunden auf www.riesenmikroben.de)

4. Juli 2010

Auf jeden Fall gewonnen!!!

Ja, so einfach geht das.

Am Mittwoch (7.7.2010) treffen im Rahmen der WM 2010 die Mannschaften von Spanien und Deutschland im Halbfinale aufeinander. Das Schöne an binationalen Familien (in diesem Falle meiner Familie mit deutschem Vater und spanischer Mutter) ist folgende Tatsache:

An diesem Abend wird es auf jeden Fall einen Sieger geben den man befeiern kann! Zu Ausschreitungen wird es sicherlich nicht kommen. Möge also der bessere Turnierteilnehmer gewinnen.

Nach den gestrigen Spielen behaupte ich einfach mal, dass die Deutschen es packen, wenn die Spanier wieder so rumkullern mit dem Ball wie eben gestern.

Entweder...


...oder.


Möge der Bessere gewinnen!

30. Juni 2010

Herdkaufen bildet

Man soll es kaum glauben, aber der Erwerb eines simplen neuen Herdes für meine Küche brachte mir so ganz nebenbei noch regional-kulturelle Bildung ein!

Gestern begab ich mich in ein Emder Elektrogeschäft, da ich einen Herd kaufen wollte: einen Standherd, das Gegenteil eines Einbauherdes.


(Statt Schleichwerbung hier ein neutrales Exemplar der Gattung Herd,
gefunden auf www.ak-grundschule.de)


Die Verkäuferin kam hinzu und bot ihre Beratung an. Ihre erste Frage:"Ist das für länger?" verdutze mich schon, selten kaufe ich Elektrogeräte, um sie dann nach einem Jahr wieder zu entsorgen. Nun aber die folgte zweite Frage:"Ist der für die Küche oder für den Keller?" Ich war umsomehr verdutzt.

Erklärung:

In Ostfriesland (und vielleicht auch anderswo) ist es durchaus üblich, dass man Fisch auf einem zweiten Herd brät, der sich im Keller, in der Gartenhütte oder anderswo außerhalb des Hauses befindet. Das war mir so noch nicht bekannt.

Jetzt, da ich es weiß, werde ich dennoch meinen neuen Herd in meine Küche stellen, die er dann als Glanzstück aufwerten wird! Meinen alten Herd werde ich nicht behalten und auch nicht in den Keller stellen, weder zum Fisch braten noch zum verstauben.

Ich bin eben doch keine echte Ostfriesin! Aber ich lerne ja trotzdem gerne etwas dazu!

Und noch etwas: Standherde sind out of fashion, man kauft jetzt eine Einbauküche. Also man, ich nicht!

27. Juni 2010

Die Berechenbarkeit des Menschen

Irgendwie finde ich es ja wirklich niedlich und menschlich: heute morgen beim Blick aus dem Fenster fand ich das kleine Indiz dafür, dass sich mein Nachbar gegenüber noch schnell einen neuen Fernseher für das Achtelfinale gekauft hat.

Ja, der Mensch ist schon sehr berechenbar ;-)


Hinter der Hütte ist vor der Hütte. Es kommt immer auf den Blickwinkel drauf an!

(gesehen und fotografiert von Frau_Henkelmann aus dem eigenen Küchenfenster)

22. Juni 2010

Mit Verlaub...

...liebe Franzosen, respektive liebe französische Nationalmannschaft im Fußball. Wer so viel Geld verdient, der sollte sich einfach mal zusammenreißen und die Fresse halten. Mit Verlaub!

15. Juni 2010

Männer, aufgepaßt!

(Roßkastaninen-Miniermotte)

Gestern war ich bei meinen Eltern im Garten, in dem neuerdings diese kleinen Motten eine wichtige Rolle spielen bzw. in dem keine mehr spielen sollen. Sie befallen nämlich die Kastanie und schaden ihr. Es wird zu diesem Zwecke eine Falle aufgehängt, die nach dem Prinzip "Anlocken und Ertrinken" funktioniert. Keine Chance also des Entkommens.

Was aber hat die Warnung in der Überschrift dieses kleinen Artikels mit der Miniermotte zu tun? Ganz klar! In der Falle befindet sich ein Sexuallockstoff, der es auf die männlichen Exemplare der Gattung abgesehen hat. Diese schwirren also in Erwartung eines freudigen Ereignisses zur Falle und finden aber an Stelle von vielen netten, gutaussehenden, paarungswilligen Weibchen nur eine fiese Flüssigkeit, der sie dann zum Opfer gefallen.

Man könnte zynisch sein und sagen:"Immerhin: glücklich dahingeschieden!" Aber, und jetzt kommt das große ABER:

Stellt Euch die Versuchsanordnung einmal vor übertragen auf den Menschen und da dann logischerweise auf die männlichen Exemplare vor.

(Männlicher Mensch)

Man stellt also in Emden (wahlweise auch woanders) ein großes Faß auf mit menschlich-weiblichen Sexuallockstoffen und unten drunter lege man ein dunkles Verlies an. (Es wurde schon gemunkelt, dass für diese Versuchsanordnung auch schon ein Faß Bier genüge!).

Zackedibumm wären also alle jungen, gutaussehenden, paarungsfähigen Männer aus Emden verschwunden. (Sind ja eh nicht viele da, aber es gibt ja Städte, da soll es mehr davon geben...)

Ja, elende Vorstellung.


(Bilder sind verlinkt mit ihrem Fundort)

13. Juni 2010

Dies oder das?

DAS IST NICHT WITZIG!

Ich saß hier gestern abend so an meinem PC. Soweit so gut. Plötzlich bemerke ich erst auf meiner Hand, dann an meiner Wand einen roten Punkt und rutsche unweigerlich ein paar Zentimeter tiefer auf meinen Bürostuhl.

Was war das? Ich rechne ja mit vielem, aber nicht mit allem. Da ich keine offensichtlichen Feinde habe (zumindest bilde ich mir das ein), wagte ich nach ein paar Sekunden den Blick aus dem Fenster und der fiel auf das Wohnzimmer meines Gegenübers, der offenbar mit etwas hantierte.
Ich hoffe doch, dass dies nur ein Laserpointer war und nicht etwa ein Laserzielgerät. Das fände ich dann wirklich nicht witzig.

Übrigens: ich lebe noch, scheint also kein Feind gewesen zu sein, nur ein blöder Witzbold...


Nur ein Spinner mit Laserpointer oder...
... mit Laservisier (hier "nur" für Sportwaffen)?

(Bilder sind mit ihrem Fundort verlinkt)

10. Juni 2010

And fever all through the night

Auch wenn es Werbung ist, hier ist der WM-Propeht!
Online tippen und vielleicht noch etwas gewinnen kann man hier.


(Bild gefunden auf und verlinkt mit http://www.wmprophet.de)

7. Juni 2010

Nervenzerreißend

NEIN, ich werde es NIE verstehen, wie man im Kino essen kann.
Während also auf der Leinwand in sehr ruhigen und leisen Bildern, dieser junge Mann


Menschen tötet, sich eine seltsame Spannung aufbaut, die Geschichte ihren Lauf nimmt, sitzen neben mir zwei junge Menschen mit Nachos und Käse.

Nein, nicht dass das Zeug nur unglaublich fies riecht, es knistert und raschelt dazu noch fürchterlich und während die junge Dame versucht, das Zeug möglichst leise zu essen - was bei Nachos nun mal schwerlich gelingen kann - muß sie meinen Seitenblick bemerkt haben. Und dieser ist nicht besonders freundlich gemeint.

Nicht dass ich jemanden für dieses Verhalten töten würde (das hielte ich doch für leicht übertrieben), aber gewisse Aggressionen machen sich schon in mir breit.

Eben jene junge Dame fragte dann am Ende des Films auch noch: "Ach, hat der sich etwa selber umgebracht? Das hab ich jetzt gar nicht verstanden..." Hätte vielleicht geholfen, wenn man/frau von vorneherein aufgepaßt hätte. Dann wäre einem die Verknüpfung von Anfangs- und Schlußszene ohne weiteres aufgefallen. Aber da mußte man/frau ja knistern!

Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass man im Kino IST und nicht ißt???

(Ken Duken in "Distanz" gefunden auf der Distanz-Homepage)

5. Juni 2010

Survival im Filmdschungel

Interessant, was die "alten Hasen" beim Filmfest-Marathon alles so dabei haben. Angefangen von der Butterbrotdose in dezent orange aus der eigenen Schulzeit (gefüllt mit Schokolade!), einem Sitzkissen für den Allerwertesten in den nicht so ganz bequemen Filmtheatern wie z.B. der VHS, Socken (weil es im Cinestar doch immer sehr kühl ist im Vergleich zum Sommer draußen vor der Tür), Thermoskannen etc. Diese Liste wird beim Entdecken von spektakulären Utensilien fortgeführt werden!

2. Juni 2010

Sinnreiche Zitate

Ein Zitat aus dem heute gesehenen "Mine Vaganti" ("Männer al dente"):

"Ewig währt nur die unmögliche Liebe." Zumindest sinngemäß wiedergegeben. Weise, wahr? Oder beides? Bleibt wohl das Geheimnis aller, die geliebt haben, lieben und lieben werden.

Und übrigens haben wir auch schon den metereologischen Sommer. Es darf also geliebt werden!


31. Mai 2010

Aus der Reihe "Kuriose Schilder"

an lassen
anlassen
oder gar Anlassen?

GRAZIE!


Achso, es geht beim an lassen, anlassen oder Anlassen um das Licht auf dem Klo der Eisdiele. Falls das nicht erkennbar ist, sei es hiermit angemerkt.