27. November 2009

Rätselhaft

Nun wohne ich in meiner Wohnung, die ich ja bald verlasse, seit 1,5 Jahren. Ich frage mich auch schon seit 1,5 Jahren, was mein Nachbar (welcher, das war bisher nicht herauszufinden) jeden Mittag und Abend ein paarmal die Bohrmaschine anwirft und offenbar bohrt. Es handelt sich um ein Ritual, nicht um ein paar Mal. Nein, ihn werde ich NICHT vermissen in meiner neuen Wohnung. Aber seltsam ist es schon und gehört wohl zu den ungelösten Fällen XY!

Frisch gepflückt

Neulich war ich in Emden essen. Mal abgesehen davon, dass dieses thailändische Restaurant dazu beiträgt, dass mir Emden wieder noch besser gefällt, traf ich dort auf einen Bierdeckel der Firma Jever. Diese stellt ja bekanntlich Bier her. Aber wußten Sie, dass Bier an Bäumen wächst? Na dann schauen Sie mal hin: dieses Zitronen-Bier-Gemisch soll frisch gepflückt sein...

Nun weiß ich zwar vom allgemeinen Wissenssender Phoenix, dass Williams-Christ-Birnen tatsächlich in die Flasche (nicht in der Flasche) wachsen, welche über die jungen Früchte gestülpt werden. Das stelle ich mir sehr lustig vor, ein Feld mit Flaschen an jedem Baum und jeder Frucht.

Wie war noch das Ausgangsthema? Bier. Achja, ich bevorzuge dann doch frischGEZAPFT.

(Bierdeckel gefunden auf: http://www.jever-fan.de)

22. November 2009

Seltsame Wörter I: Der Pinökel

Erklären Sie mal einem Hessen (oder wahlweise einem anderen Menschen südlich des Ruhrpotts) den Begriff Pinökel. Es ist nicht leicht, denn was ist eigentlich ein Pinökel?

Es kann das Ding sein, dass sich auf dem Kopf jedes LEGO-Männchens befindet, es kann aber auch das Ding an einer Maschine sein, für das man sonst keinen Begriff hat. Ist es etwa auch der legendäre Nippel, den Mike Krüger einst durch die Lasche zog? Oder führt das schon wieder in zweideutige Regionen des weiblichen Körpers?

Nun denn, Pinökel ist im Norden jedenfalls ein Begriff, denn immerhin ist in Bremen sogar eine Kneipe nach ihm benannt: "Das Pinökel", wobei dann schon die nächste Diskussion aufkommt: der oder das? Jedenfalls nicht 'die'. In Sachsen gibt es den schönen Begriff Bibbus, ich glaube aus eigener Erfahrung zu wissen, dass Pinökel und Bibbus gute alte Verwandte sind.

Also, wenn man auf den Pinökel (z.B. in Emden Kinderzimmern) oder den Bibbus (z.B. in Leipziger Kinderzimmern) der LEGO-Figur einen Helm setzt, dann hält der. Egal ob der Hesse oder Bayer oder sonstwer versteht, was ein Pinökel denn nun ist!



(Unten und oben sind Pinökel am Ü-Ei, gefunden auf dieser schönen Seite.

9. November 2009

Auch peinlich!

Also zu den englischen Verhörern fällt mir jetzt so spontan mal nur der hier ein:

The Police: Don't stand so close to me.

Ich verstand im Refrain, wo eben jene Titelzeilte gesunden wird, immer so etwas wie "Constanza, you're so bad!" Paßte auch, stimmt aber nicht.

Trotzdem: verhört oder nicht, schreckliches Kostüm (siehe Video) oder nicht, das Lied ist ein schönes, geniales, gutes!

Peinlich! Peinlich?

Heute, nach 25 Jahren, höre ich auf einer "Best-of-CD" von Herbert Grönemeyer das Lied "Männer", welches 1984 also auf dem Album "4630 Bochum" erschien. Nicht dass ich es bis dato nicht kannte, nein, ich war sogar in meiner früheren Jugend auf einem Konzert der "Ö"-Tour in der Emder Nordseehalle und habe sicherlich fleißig mitgesungen.

Aber, und jetzt kommt das große ABER:

erst heute ging mir die Doppelsinnigkeit der Zeile "Männer sind schon als Baby blau" auf. Dass man mitunter englische oder anderssprachige Texte total anders oder gar nicht versteht, das kommt vor, auch da gibt es in meiner Musikkonsumhistorie diverse Beispiele. Aber dass ich diese Doppeldeutigkeit erst heute begreife...wo ich doch immer so gerne um die Ecke denke.

Ich hatte diese Zeile tatsächlich immer nur auf (zu frühen?!) Alkoholkonsum bezogen, nicht etwa auf die Farbe des Strampelanzugs. Bedenkllich? Nun ja, das mag jeder selber entscheiden. Aber auf jeden Fall, mir ein bißchen peinlich!



(Plattencover gefunden auf www.groenemeyer.de)

5. November 2009

Apollo Kino Emden

Seit diesem Jahr ist das alte Apollo Kino in Emden geschlossen. Nein, es war nicht bequem, ja, es war viel zu klein, aber wie waren in unserer Jugend dennoch ab und an da, um die Großen dieser Welt zu bewundern. Oder so.

Inzwischen kann man jedenfalls die ehemaligen Anzeigetafeln mieten, um ganz Emden oder eben wie heute - ich sah es im Vorbeifahren - nur einer Person ("Ruth, ich liebe Dich. Peter") eine Nachricht zu vermitteln.






(aufgenommen am 04.11.2009 von Frau_Henkelmann)