23. Dezember 2009

Verpackungswahn

Ich habe das kleine Ding da am Ende des Pfeils (ein Schenkel für einen Korkenzieher) bestellt und das Paket kam an. Man beachte die Relation zueinander...


(im Bild festgehalten von mir höchstselbst)

22. Dezember 2009

We bekomme ich die Gemeinde in die Kirche?

Diese oben gestellte Frage beantwortete sich gestern abend von alleine. Anläßlich des legendären Spillwark-Konzerts zu Weihnachten begab ich mich in die Neue Kirche in Emden.

An der Liedertafel hatte sich ein Witzbold den Scherz erlaubt, anstelle der Lieder einfach mal die aktuellen (?) Lottozahlen bekannt zu gaben. Das ist doch mal ein Service für die Kirchenbesucher. Wer keine Zeitung zur Hand hat, geht einfach in den Gottesdienst, um zu erfahren, ob er/sie gewonnen hat.

Leider hatte ich keine Kamera dabei und über drei Ecken habe ich das grottenschlechte Handybild jetzt hier hochladen können:


Also: ein Lob an den Witzbold, ein Lob an den humorvollen Pastor und ich lerne daraus, dass ich öfter zumindest meine kleine piefige Kamera mitnehmen werde, wenn ich unterwegs bin. So ein Mist!

P.S.: Das Konzert war natürlich sehr gut! Und der Bauverein wird dafür sorgen, dass diese Kirche öfter Konzerte beherbergen wird. Vielleicht ja wieder mit aktuellen Lottozahlen!?!?

(es war das Weihnachtskonzert Teil III, 2009; leider ist der Kartenabreißer zu radikal gewesen, jedenfalls was das Abreißen der Karte betraf...)

21. Dezember 2009

Unsatz der Jahres

Mein Unsatz der Jahres:
"Ich kümmer' mich darum."
(Standard-Satz aller Telefondamen und -herren von Krankenkasse über Telefonanbieter bis Arztpraxis...)

Und dann passiert eh nix.

(Ich bin ein wenig deprimiert und hoffe aus besseren Kundenservice im Jahr 2010.)

Sich vor Lachen kringeln.



Die Überschrift hat mit dem Bild rein gar nix zu tun, außer dass es sich um(s) Kringel(n) dreht.
Da fällt mir auf, dass Kringel ein schönes Wort ist.

(aufgenommen vor meinem neuen Küchenfenster)

18. Dezember 2009

Meine Oma...

Endlich habe ich mal daran gedacht, nach dem Text zu suchen, den ich im Sommer nicht mehr zusammenbekam, als mir die Melodie den Ohrwurm machte:

1. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
Motorrad, Motorrad,
meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
meine Oma ist ´ne ganz patente Frau.

2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio...

3. Meine Oma hat ´nen Nachttopf mit Beleuchtung...

4. Meine Oma hat ´nen Petticoat aus Wellblech...

5. Meine Oma hat ´nen Handstock mit ´nem Rücklicht...

6. Meine Oma hat ´ne Brille mit Gardine...

7. Meine Oma hat ein Waschbecken mit Sprungbrett...

8. Meine Oma hat ´ne Glatze mit Geländer...

9. Meine Oma hat im Strumpfband ´nen Revolver...

10. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen...

11. Meine Oma hat ´nen Bandwurm, der gibt Pfötchen.

17. Dezember 2009

Kunst kommt von Küssen

Der Raquel ihre Heimatseite ist neu. Woll!
(Und Deutsch kann sie auch nicht mehr, zuviele Kekse gebacken und konsumiert machen Hirn weich!)

(Keks gefunden auf Vaddern seinem Scanner...)

14. Dezember 2009

Krippe light

Beim Bestellen eines Ersatzteils für einen Kaffeebereiter bekam ich einen Katalog mitgeschickt. In diesem findet sich diese Krippe, die ich auf irgendeine Weise spannend finde:


Vor allem eröffnen sich auch noch ganz viele andere Möglichkeiten: Kinder und Enkel können die Krippe ins Bauklötzeset integrieren, vielleicht kann man sie gar umbeschriften für das Osterfest.: "Ei, Ei, Huhn, Hase" etc. Oder man kann sie beschriften mit "Geschenk, Geldschein, Bausparvertrag" und als kostengünstige Gabe an Weihnachten oder zu anderen Gelegenheiten verschenken.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


(gefunden bei www.connox.de)

11. Dezember 2009

Für die kalte Jahreszeit

Da kommt doch die pure Erotik auf und es wird einem ganz warm ums Herz. Oder etwa nicht?


(gesehen und fotografiert von Frau_Henkelmann auf der Auricher Straße, Emden)

9. Dezember 2009

Arschgeige

Nachdem ich ja schon im Besitz des "Arsch mit Ohren" bin, wollte ich mich gestern an das Entwerfen der legendären Arschgeige machen. Aber da dachte ich vorhin - ich saß hierbei nicht auf dem Klo- schauste mal im Internet. Und siehe da, es gibt sie schon:



Im gleichen Shop gibt es auch den Arsch mit Ohren, wobei ich mein Exemplar aber viel gelungener finde.

Mehr zum Thema Arsch erklärt gar die Sendung Galileo:




(Arschgeige gefunden auf http://shop.porzellanvitrine.de)

1. Dezember 2009

Advent mal anders

Überall

Überall ist Wunderland
Überall ist Leben
Bei meiner Tante im Strumpfenband
wie irgendwo daneben.
Überall ist Dunkelheit
Kinder werden Väter.
Fünf Minuten später
stirbt sich was für einige Zeit.
Überall ist Ewigkeit.

Wenn Du einen Schneck behauchst
Schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst,
Sieht er weiße Mäuse.

Joachim Ringelnatz 1883-1934

(gefunden hier )

27. November 2009

Rätselhaft

Nun wohne ich in meiner Wohnung, die ich ja bald verlasse, seit 1,5 Jahren. Ich frage mich auch schon seit 1,5 Jahren, was mein Nachbar (welcher, das war bisher nicht herauszufinden) jeden Mittag und Abend ein paarmal die Bohrmaschine anwirft und offenbar bohrt. Es handelt sich um ein Ritual, nicht um ein paar Mal. Nein, ihn werde ich NICHT vermissen in meiner neuen Wohnung. Aber seltsam ist es schon und gehört wohl zu den ungelösten Fällen XY!

Frisch gepflückt

Neulich war ich in Emden essen. Mal abgesehen davon, dass dieses thailändische Restaurant dazu beiträgt, dass mir Emden wieder noch besser gefällt, traf ich dort auf einen Bierdeckel der Firma Jever. Diese stellt ja bekanntlich Bier her. Aber wußten Sie, dass Bier an Bäumen wächst? Na dann schauen Sie mal hin: dieses Zitronen-Bier-Gemisch soll frisch gepflückt sein...

Nun weiß ich zwar vom allgemeinen Wissenssender Phoenix, dass Williams-Christ-Birnen tatsächlich in die Flasche (nicht in der Flasche) wachsen, welche über die jungen Früchte gestülpt werden. Das stelle ich mir sehr lustig vor, ein Feld mit Flaschen an jedem Baum und jeder Frucht.

Wie war noch das Ausgangsthema? Bier. Achja, ich bevorzuge dann doch frischGEZAPFT.

(Bierdeckel gefunden auf: http://www.jever-fan.de)

22. November 2009

Seltsame Wörter I: Der Pinökel

Erklären Sie mal einem Hessen (oder wahlweise einem anderen Menschen südlich des Ruhrpotts) den Begriff Pinökel. Es ist nicht leicht, denn was ist eigentlich ein Pinökel?

Es kann das Ding sein, dass sich auf dem Kopf jedes LEGO-Männchens befindet, es kann aber auch das Ding an einer Maschine sein, für das man sonst keinen Begriff hat. Ist es etwa auch der legendäre Nippel, den Mike Krüger einst durch die Lasche zog? Oder führt das schon wieder in zweideutige Regionen des weiblichen Körpers?

Nun denn, Pinökel ist im Norden jedenfalls ein Begriff, denn immerhin ist in Bremen sogar eine Kneipe nach ihm benannt: "Das Pinökel", wobei dann schon die nächste Diskussion aufkommt: der oder das? Jedenfalls nicht 'die'. In Sachsen gibt es den schönen Begriff Bibbus, ich glaube aus eigener Erfahrung zu wissen, dass Pinökel und Bibbus gute alte Verwandte sind.

Also, wenn man auf den Pinökel (z.B. in Emden Kinderzimmern) oder den Bibbus (z.B. in Leipziger Kinderzimmern) der LEGO-Figur einen Helm setzt, dann hält der. Egal ob der Hesse oder Bayer oder sonstwer versteht, was ein Pinökel denn nun ist!



(Unten und oben sind Pinökel am Ü-Ei, gefunden auf dieser schönen Seite.

9. November 2009

Auch peinlich!

Also zu den englischen Verhörern fällt mir jetzt so spontan mal nur der hier ein:

The Police: Don't stand so close to me.

Ich verstand im Refrain, wo eben jene Titelzeilte gesunden wird, immer so etwas wie "Constanza, you're so bad!" Paßte auch, stimmt aber nicht.

Trotzdem: verhört oder nicht, schreckliches Kostüm (siehe Video) oder nicht, das Lied ist ein schönes, geniales, gutes!

Peinlich! Peinlich?

Heute, nach 25 Jahren, höre ich auf einer "Best-of-CD" von Herbert Grönemeyer das Lied "Männer", welches 1984 also auf dem Album "4630 Bochum" erschien. Nicht dass ich es bis dato nicht kannte, nein, ich war sogar in meiner früheren Jugend auf einem Konzert der "Ö"-Tour in der Emder Nordseehalle und habe sicherlich fleißig mitgesungen.

Aber, und jetzt kommt das große ABER:

erst heute ging mir die Doppelsinnigkeit der Zeile "Männer sind schon als Baby blau" auf. Dass man mitunter englische oder anderssprachige Texte total anders oder gar nicht versteht, das kommt vor, auch da gibt es in meiner Musikkonsumhistorie diverse Beispiele. Aber dass ich diese Doppeldeutigkeit erst heute begreife...wo ich doch immer so gerne um die Ecke denke.

Ich hatte diese Zeile tatsächlich immer nur auf (zu frühen?!) Alkoholkonsum bezogen, nicht etwa auf die Farbe des Strampelanzugs. Bedenkllich? Nun ja, das mag jeder selber entscheiden. Aber auf jeden Fall, mir ein bißchen peinlich!



(Plattencover gefunden auf www.groenemeyer.de)

5. November 2009

Apollo Kino Emden

Seit diesem Jahr ist das alte Apollo Kino in Emden geschlossen. Nein, es war nicht bequem, ja, es war viel zu klein, aber wie waren in unserer Jugend dennoch ab und an da, um die Großen dieser Welt zu bewundern. Oder so.

Inzwischen kann man jedenfalls die ehemaligen Anzeigetafeln mieten, um ganz Emden oder eben wie heute - ich sah es im Vorbeifahren - nur einer Person ("Ruth, ich liebe Dich. Peter") eine Nachricht zu vermitteln.






(aufgenommen am 04.11.2009 von Frau_Henkelmann)

28. Oktober 2009

Logik? Wo?

Warum schreibt man im Deutschen (naja, Denglishen)

gemanaged, aber gemailt? Oder heißt es gemanagt und gemailed?

Logik? Wo?

Zum Weiterlesen und -bilden:



Gemanagt.

Gemailed.

24. September 2009

Nicht nur sonntags in der kleinen Stadt

Man kann ja viel meckern über die Kleinstadt im Allgemeinen und die im Besonderen. Die besondere ist Emden, gelegen in Ostfriesland, kreisfrei, ca. 50.000 Einwohner, VW und leider wohl keine Werft mehr.

ABER: da ich mich schon seit einiger Zeit hier herumtreibe, habe ich auch schon mindestens drei Vorteile erfahren:

1. ich habe innerhalb von einer halben Stunde in zwei Geschäften nach kompetenter Beratung zwei gut sitzende Hosen erstanden. Das versuch man mal in Frankfurt City, wo es zwar viele Geschäfte, aber kein kompetentes Personal gibt. Das muß man dort mit der Lupe suchen...


2. Arzttermine bekommt man hier schneller und wenn man denn einmal die Mundpropaganda befolgt, dann findet man tatsächlich auch Kompetenzen und Koriphäen.

3. es gibt in Emden coffeinfreien Cappucino, ja ja, das haben weder die Bremer noch die Hamburger geschafft (nun ja, jedenfalls in den Cafés, die ich dort aufgesucht habe).

Also ich singe mal ein großes Loblied auf die Kleinstadt Emden!



(Emden, Feuerschiff im Delft, gefunden auf: http://www.dollardroute.de)

23. August 2009

Sprachliche Merkwürdigkeiten: Nicht Gäste

Was in aller Welt sind Nicht Gäste?
Wahlweise fand sich dieses Wort in Bremerhaven noch in der Variante: nicht-Gäste.



(gefunden und fotografiert in Bremerhaven von Frau_Henkelmann)

Kommerzielle Merkwürdigkeiten

Waren Sie in letzter Zeit mal in der Drogerie und haben sich gewundert, was für seltsame Geräusche aus dem Damenhygieneartikelregal zu vernehmen waren? Seit einiger Zeit befinden sich in den Damenbinden einer bekannten Marke kleine Autoscooter (s. Werbespot) und in einigen auch kleine lustige Flipperkugeln (ein anderer Werbespot derselben Reihe).

Unglaubich?! Aber da wir natürlich der Werbung Glauben schenken: Wahr!

Also lauschen Sie mal unaufällig, wenn Sie sich neben einem weiblichen Wesen befinden! Wenn Sie Autoscooter- oder Flippergeräusche vernehmen, dann dürfen Sie wissend in sich hinein grinsen.


6. Juli 2009

Noch'n Gedicht, dann aber out of office...

Unvergessen und von mir irgendwie erst nach dem Jubiläum entdeckt, aber hift gegen schlecht Laune, schlechte Stimmung und ist auch noch intelligenter Unsinn für Herz und Hirn:

Out of office...

...bin ich momentan und bis auf Weiteres.
Ich mailde mich!

29. Mai 2009

Was auf die Augen...

...gibt es hier. Auch von mir, aber eine andere Abteilung. Ohne Worte quasi.

Kunst kommt von Küssen und wenn den Künstler/die Künstlerin keiner küßt, dann küßt wenigstens manchmal die Muse (Pampel?).

KUNST KOMMT VON KÜSSEN.

26. Mai 2009

Erstaunlich aus dem Leben gegriffen

Mensch, wo bist Du? (1. Mose 3,9) ist tatsächlich schon ein sehr alter Ausspruch und paßt immer noch in diese Zeit. Manche Dinge überdauern wohl doch die längste Zeit und man möchte diesen Spruch so manchem Menschen hinterher rufen: Mensch, wo bist Du?

18. Mai 2009

Hast Du keinen Sex, liegt es vielleicht an Deinen Grammatik- und Orthografieproblemen???

Das erreichte mich soeben aus den unergründlichen Tiefen des Netzes. Nun ja, sowas - das muß man neidlos anerkennen - bleibt Menschen erspart, die ich im Post vorher erwähnte...

Willste Du wieder brutalen S-ex, ohne Errektionsprobleme?

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Bis bald,
Abra Adara SA

Und es gibt sie doch...

...Menschen, die allen Ernstes noch NIE einen PC auch nur angeschaltet hätten. Ich traf davon heute zwei, mitten in Europa, Deutschland, Hessen, Frankfurt. Sie sind unter uns!

17. Mai 2009

Interessante Leser

Ich fühle mich ja geschmeichelt durch die regelmäßiegn Leser. Aber verstehen sie auch, was die da lesen? Bei diesem hier - und das war immerhin der erste - bin ich mir nicht so sicher. Jedenfalls verstehe ich auf seiner Website nix. Nix. Nix. Aber ich trage mich der Höflichkeit halber auch mal bei ihm ein. Damit die Welt ein bißchen kleiner wird.

Hätten Sie ihn gleich erkannt?


Es ist der Arsch mit Ohren. Er lief mir im Dezember beim Wichteln zu und momentan kenne ich so ein bis zwei Personen, die ihn verdient hätten als Ersatz für ihr Spiegelbild.

12. Mai 2009

Die Wahrheit über Beziehungen

ARTE bringt es ans Licht. Warum die Franzosen stabilere Beziehungen haben als Deutsche? Es liegt an der Streit- bzw. Eßkultur! Sehen Sie selbst!



Außerdem noch einige Anmerkungen zum Thema "Gift" und "Gabe", wobei Gift ja prima auch zumindest zum Ende von Beziehungen paßt.

Schließlich noch ein Beitrag für Schilderliebhaber wie mich!

CSS

Habe mal aus Neugier in CSS reingeschaut. Cascading Style Sheets, das ist super, was man damit alles auf Webseiten machen kann. Raquel entdeckt die Welt neu! Und die Homepage wird dann gaaaaaanz elegant und modern!

11. Mai 2009

Sonntagsausflug

Beim Lesen von Herrn Ottensmann seinem Blog über den Sonntagsausflug (es lebe die deutsche Grammatik) kam mir irgendwie die Begebenheit in den Sinn, die sich irgendwann Ende des letzten Jahrtausends zutrug. Ich fuhr mit einer Mitfahrgelegenheit nach oder Richtung München, um dort Simon zu besuchen. Ich glaube ich hatte damales rote Haare und mit an Bord war noch ein Peruaner (gut einen Kopf kleiner und 10 Jahre älter als ich). Dieser sprach exzellent Deutsch und verstand ebensoviel von deutscher Geschichte. Unser Fahrer mußte in irgendeinem kleinen, bajowarischen Dorf ein Paar Skier (oder neudeutsch: Schier) abholen. Wieso die da waren, das weiß kein Mensch. Jedenfalls erinnere ich mich an die irgendwie absurde Situation: ich und Peruaner stehen auf dem Marktplatz und ich glaube, wir waren die Attraktion des Tages.

Aber das interessiert auch sicher niemanden...sind aber so die Erinnerungen, die sich mitunter einschleichen. Über die Rückfahrt in Simon feurigen Automobil dann vielleicht mal demnächst mehr...

9. Mai 2009

Tag und Nacht

Wenn ich - wie heute geschehen - von der Friedhofsverwaltung ein Schreiben am Auto kleben habe, dass ich tagsüber widerrechtlich auf dem Parkplatz stehe, darf ich, ja darf ich dann NACHTS dort stehen?

Weil es einfach schön ist. Und weise.

Ithaka


Brichst du auf gen Ithaka,
wünsch dir eine lange Fahrt,
voller Abenteuer und Erkenntnisse.
Die Lästrygonen und Zyklopen,
den zornigen Poseidon fürchte nicht,
solcherlei wirst du auf deiner Fahrt nie finden,
wenn dein Denken hochgespannt, wenn edle
Regung deinen Geist und Körper anrührt.
Den Lästrygonen und Zyklopen,
dem wütenden Poseidon wirst du nicht begegnen,
falls du sie nicht in deiner Seele mit dir trägst,
falls deine Seele sie nicht vor dir aufbaut.

Wünsch dir eine lange Fahrt.
Der Sommer Morgen möchten viele sein,
da du, mit welcher Freude und Zufriedenheit!
in nie zuvor gesehene Häfen einfährst;
halte ein bei Handelsplätzen der Phönizier
und erwirb die schönen Waren,
Perlmutt und Korallen, Bernstein, Ebenholz
und erregende Essenzen aller Art,
so reichlich du vermagst, erregende Essenzen;
besuche viele Städte in Ägypten,
damit du von den Eingeweihten lernst und wieder lernst.

Immer halte Ithaka im Sinn.
Dort anzukommen, ist dir vorbestimmt.
Doch beeile nur nicht deine Reise.
Besser ist, sie dauere viele Jahre;
und alt geworden lege auf der Insel an,
reich an dem, was du auf deiner Fahrt gewannst,
und hoffe nicht, dass Ithaka dir Reichtum gäbe.

Ithaka gab dir die schöne Reise.
Du wärest ohne es nicht auf die Fahrt gegangen.
Nun hat es dir nicht mehr zu geben.

Auch wenn es sich dir ärmlich zeigt, Ithaka betrog dich nicht.
So weise, wie du wurdest, und in solchem Maß erfahren,
wirst du ohnedies verstanden haben, was die Ithakas bedeuten.

Konstantinos Kavafis

Brichst du auf gen Ithaka...

Übersetzt von Wolfgang Josing
und Doris Gundert





5. Mai 2009

Henkelmann oder Döppen?

Da lese ich eben bei Wikipedia, dass man zum Henkelmann auch Döppen sagt. Da bin ich aber froh, dass sich irgendwer meiner Urahnen für den Henkelmann entschieden hat. Man stelle sich mal vor: "Guten Tag, meine Name ist Raquel Döppen." Als ob man nicht schon mit meinen in Deutschland nicht so ganz gewöhnlichen Vornamen genug Hörverstehensprobleme hat.

Nachtrag: in der Schweiz hieße ich Raquel Garnelle und in Indien Raquel Tiffin. Wobei letzterer als Künstlername doch noch tauglich wäre.


(Hier ein echter Henkelmann, im Besitz und fotografiert von Wolfgang Henkelmann)

4. Mai 2009

Ska Ska Ska! am 10./11.07.2009 in Potsdam

Ich erinnere mich noch an das neunte Festival dieser Reihe im undichten Zelt unter den Bäumen des Lindenpark. Aber die Musik hat's rasugerissen. Dieses Jahr lohnt allein aus Nostalgie-Gründen:Blechreiz, Ska Trek, Ngobo Ngobo treten am Samstag nachmittag auf. Mal sehen, ich plane dort zu sein und muß mich noch mit mir selber einigen.

Mehr Info gibts hier:
Ska Fest Potsdam
(Bildmaterial von www.skafestpotsdam.de)



















Eine einfache Idee zum Reichwerden

(Gesehen und fotografiert von mir auf Amrum, 2008)

"Das Beste kommt noch"

So lautet ein Werbeslogan, gesehen - leider nicht fotografiert - in Koblenz.
Ironie oder Ernsthaftigkeit?
Lassen Sie sich überraschen. Das Motto ist gut!

Drei Affen


(Spontane Idee und Umsetzung nach der Arbeit am Flughafen im Paßfotoautomaten, 2007(?))

1. Mai, sei dabei!

Jaja, so war er, der 1. Mai 2009: in Berlin autonom krawallig, in Mainz mehr links als rechts und eigentlich wollte ich nur mit der Bahn fahren. Natürlich ist das nicht so einfach. Nein, dann wäre es nicht die Bahn. Und schon Herr Dr. med. Eckart von Hirschhausen weist ja in seinem Buch "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" darauf hin, dass die Bahn in Wahrheit von Buddhisten unterwandert ist. Nun so sei es.

Jedenfalls war von Pünktlichkeit und Gelassenheit wenig zu spüren. Der freundliche Mann am Service-Point wies meckernd darauf hin, dass er - just angerist aus Leipzig - eigentlich noch gar nicht arbeiten müsse und überhaupt solle ich froh sei, dass am 1. Mai überhaupt jemand arbeite. Na immerhin ist der 1. Mai der TAG DER ARBEIT...???!!! Nein, im Ernst, ein wenig mehr Freundlichkeit, Besinnlichkeit und eine Reservierung auf Kosten der Bahn im neuen Zug hätten mir den Tag schon versüßt.

Aber so habe ich immerhin zwei nette Menschen im Zug kennengelernt, mich mit diesen übers Bahnreisen in China ausgetauscht und auch ansonsten nett unterhalten. Dass dann die Spargel mittags verkocht waren und auch ansonsten einiges im Argen lag, dass kann ich dann beim besten Willen nicht der Bahn in die Schuhe schieben. Obwohl man ja nie weiß, wie es gelaufen wäre, wenn denn der Zug nicht ausgefallen wäre....ja wenn...

Mein kleiner Notizblog

Für alles, was auf die Homepage nicht drauf soll, nicht drauf paßt, dort untergehen würde oder alles andere in den Schatten stellen könnte.